Ein Blog rund um die persönlichen Feiertage
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Die Firmung ist eins der sieben Sakramente der katholischen Kirche und wird als die „Verleihung des Heiligen Geistes“ gedeutet. Die Übersetzung des Wortes „Firmung“aus dem lateinischen bedeutet soviel wie „Bestätigung“ oder „Bekräftigung“. Dies trifft genau eine Bedeutung der Firmung, nämlich die erneute Hinwendung und Bejahung des Lebens als katholischer Christ.

Die Firmung ist das letzte Element der christlichen Initiation, also der drei stufigen Aufnahme in die katholische Kirche. Diese besteht aus den Sakramenten Taufe, Erstkommunion und Firmung, die in genau dieser Reihenfolge gespendet werden. Im Gegensatz zur Kindestaufe werden bei der Erwachsenentaufe sowohl das Sakrament der Erstkommunion als auch das der Firmung in der selben Feier gespendet.

Im Alter von 14 bis ungefähr 17 Jahren (je nach Region) wird die Firmung angesetzt. Dazu gehört eine Vorbereitung, in der sowohl die Lehre der Kirche besprochen wird, als auch aktuelle Probleme und Ideen der jungen Christen zur Sprache kommen. Üblicherweise wird die Firmung dann von einem Bischof oder Weihbischof gespendet, der mit seinem Amt die Befugnis dazu hat. Nur im Fall der Firmung von Erwachsenen wird diese ein Pfarrer vornehmen.

Als Christ wird man zunächst durch die Taufe, die meist schon im Kindesalter durchgeführt wird, in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Dabei entscheiden die Eltern für den Täufling und versprechen gemeinsam mit den Taufpaten dem Kind eine gute christliche Erziehung zukommen zu lassen. Das Glaubensbekenntnis mit dem Versprechen der Treue zum Glauben und dem Widersagen gegenüber dem Bösen ist ein wichtiger Teil des Taufsakraments und zeigt den Grundstein der Lehre der katholischen Kirche.

Die Firmung bietet nun dem jungen Menschen die Möglichkeit, sich als selbstständiger und mündiger Mensch nochmals bewusst für ein Leben als Christ zu entscheiden. Im Sakrament der Firmung spricht der Firmling nun selbst das Glaubensbekenntnis uns bestätigt seine Zugehörigkeit zur Kirche. Dies bildet aber nur einen Teil der Bedeutung des Sakraments. In Anlehnung an das pfingstliche Geschehen wird dem Firmling der Heilige Geist verliehen. Wie schon Jesus seinen Jüngern den Geist versprach, damit sie Stärke und Vertrauen haben sollten, so soll auch dem jungen Christen der Geist eine Hilfe im Glaubensleben sein. Als vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft der Christen ist der Firmling nun auch ein Jünger der Gemeinde, der die Frohe Botschaft weitertragen und Leben soll.

Die Verleihung des Heiligen Geistes geschieht durch die Handauflegung durch den Bischof oder Weihbischof. Der gefirmte Christ ist nun im Sinne der Kirche mündig, da er sich bewusst und selbstständig erneut für die Gemeinschaft entschieden hat.

Beitrag aus der Kategorie: Firmung
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