Geschenke für ein Baby ist unter Müttern immer noch ein beliebter Gesprächsstoff, der oft mit einem Kopfschütteln endet. Und in der Tat, ein solches Geschenk sollte gut überlegt sein. Es kommt in erster Linie auch darauf an, wer einem Baby etwas schenkt. Großeltern oder Paten schenken ihm etwas anderes als Freunde und Bekannte. Das ist gut so, denn ihnen gegenüber sagen die Eltern schon ganz genau, was ihnen zum Babyglück noch fehlt. Und hier können es auch durchaus praktische Dinge sein, zum Beispiel ein neuer Wickeltisch oder ein Kinderwagen – also Geschenke, die auch ihren Preis haben.
Empfehlenswert ist, dass man solche Dinge gemeinsam kauft. Denn speziell Großeltern sehen oft im teuersten Produkt auch das beste oder sie achten nicht auf die ökologischen Angaben, die heute wichtiger sind denn je. Bei Kinderwagen kommt die Sicherheit und auch die praktische Handhabung vor dem Aussehen – hier spielt auch noch der Zeitgeist eine Rolle. Diese und noch viele andere Fragen sollte man gemeinsam lösen. Das erspart schon im Vorfeld eine eventuelle Enttäuschung.
Oft bieten Verwandte auch an, die Kosten für die Erstausstattung zu übernehmen. Hier gilt im Prinzip dasselbe. Die Babykleidung muss nicht nur gefallen, sie muss auch gesundheitlich allen Ansprüchen genügen, also ökologisch einwandfrei sein. Da ist es bei den sehr teuren Windeln wesentlich einfacher, sind doch auch die Angebote der Supermärkte laut Stiftung Warentest durchaus zu empfehlen.
Noch kritischer wird es mit den ersten Spielsachen für das Kind, das dann auch beginnt alles in den Mund zu nehmen. Doch meist beginnt das Babyleben mit einem Mobile über dem Bettchen. Dieses kann zur Freude des Babys sein, aber auch für das kleine Wesen sehr nervig. Das Mobile sollte sich auch nicht die ganze Zeit heftig bewegen, sondern eher geruhsam sein, damit das Baby die einzelnen Figuren auch in Ruhe betrachten kann. In den ersten Wochen sollte man auch auf Spieluhrenmusik verzichten. Man muss über all diese Dinge reden, denn die Eltern sollen die Entwicklung ihres Kindes bestimmen und niemand sonst.
Oft vergisst man beim Kauf eines Geschenkes, wie schnell ein Baby wächst. Deshalb sollte man immer wieder darauf verweisen, die Babykleidung immer etwas größer zu kaufen, denn die Bündchen sind schnell umgeschlagen und wenn das Kleidchen oder die Hose zu lang sind, spielt das bei einem Baby keine große Rolle.
Überhaupt sollte man Geschenke, die das Kind erst viel später benutzen kann, nicht unterschätzen. Irgendwann ist man froh, dass man es hat. Babys brauchen noch kein Spielzeug in Mengen, sondern ausgewähltes, einfaches zum Greifen und zum Schauen.
Ein weiterer Punkt sind natürlich finanzielle Zuwendungen. Dies kann für alle Beteiligten die beste Lösung sein. Es ist vielleicht nicht das originellste und persönlichste Geschenk und schon gar nicht das kreativste, aber es entlastet die Eltern und kommt trotzdem dem Baby zugute. Verwandte, die jedoch dem Baby direkt Geld zukommen lassen möchten, sollten sich überlegen, ob ein Sparbuch oder ähnliches nicht besser ist.
Grundsätzlich gilt jedoch: Man sollte kein Geschenk für ein Baby kaufen, ohne vorher mit den Eltern gesprochen zu haben – das hilft wirklich allen, vor allem dem Baby.
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