Ein Blog rund um die pers├Ânlichen Feiertage
~~~

Wünsche zur Konfirmation zu verschicken stellen jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung für den Absender dar. Wie gestaltet man sie möglichst persönlich, ohne, dass sie wie abgedroschene Floskeln klingen? Manch einer hält sich vielleicht gerne an Psalme aus dem Evangelium, wer nicht ganz so bibelfest ist, findet vielleicht etwas Passendes im Internet. Aber: muss es unbedingt “etwas Biblisches” sein, oder ist das in der heutigen Zeit vielleicht zu altbacken?

Vielleicht hilft es, mit demselben Grundgedanken an die Sache heranzugehen, als würde man einen persönlichen Brief schreiben. Mit einer persönlichen Anrede im Briefkopf (liebe Yasmin …) fängt man an, und lässt seine Beziehung zum Konfirmanden wie einen Film im Kopf ablaufen. Dabei kann man ruhig einen bildlichen Beschreibungsstil wählen, wie “ich sehe diese Szene noch heute klar vor mir, als Du getauft wurdest …” oder eine andere Anekdote aus der Vergangenheit mit gemeinsamem Bezug. Von der Vergangenheit schwenkt man auf die heutige Zeit, weist vielleicht darauf hin, dass aus dem Kind von damals nun ein junger Erwachsener geworden ist, und beschreibt, was man an ihm oder ihr ganz besonders schätzt. Ein persönlicher Gruß (Deine Patentante Denise) beendet die guten Wünsche zur Konfirmation.

Man kann die Wünsche auch so aufbauen, dass man sich zunächst einmal in der Einleitung damit auseinandersetzt, was wohl die Konfirmation in der heutigen Zeit für den Konfirmanden bedeutet. - Weiß man es nicht genau, und ist sich unsicher, dann kann man ruhig schreiben: “Ich weiß zwar nicht genau, was Dir speziell die Konfirmation bedeutet, früher war es so, dass dieses Fest einen Wendepunkt im Leben bedeutete, und man einen Schritt zum Erwachsensein machte…” Vielleicht weist man darauf hin, dass das Erwachsenwerden in der heutigen Zeit viel schneller vonstatten geht, und die eigentliche Kindheit der Jugendlichen von heute irgendwie kürzer zu sein scheint.

Als abschließende Worte schreibt man dann, dass die persönliche Beziehung zum jetzigen Konfirmanden auch trotz Eintritt in die Erwachsenengeneration immer noch einen besonderen Stellenwert hat, und dass man gerne den guten Kontakt behalten möchte, weil man am Leben des Konfirmanden und seinen Unternehmungen sehr interessiert ist.

Ein locker gewählter Schreibstil kann auch folgender Massen aussehen, indem man mit einer persönlichen Einleitung über die vergangenen Jahre im Leben des jungen Menschen beginnt in der Art wie “… kaum zu glauben, gerade erst hattest Du die Schultüte in der Hand, und nun wirst Du Konfirmiert, und hast die Schule bald hinter Dir. Natürlich wollen wir Dir eine Freude machen. Damit wir Deinen Geschmack auch wirklich treffen, möchten wir Dich an einem Wochenende Deiner Wahl mit zum Einkaufsbummel nehmen, wo Du Dir ein schönes Konfirmationsgeschenk selber aussuchen sollst, wozu hat man denn Onkel und Tante. Anschließend gehen wir zusammen Pizza essen, bitte gib uns Bescheid, wann Du Zeit hast, wir freuen uns schon heute auf diesen gemeinsamen Tag mit Dir. Liebe Grüße und alles Gute zur Konfirmation, Deine …”

Beitrag aus der Kategorie: Konfirmation
Kommentar schreiben:

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar hinzufügen zu können.