Ein Blog rund um die persönlichen Feiertage
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Wer in den Ruhestand geht, kommt häufig um Feierlichkeiten und eine offizielle Verabschiedung nicht herum. Dabei werden dann in der Regel Lobes- und Dankesreden auf den zukünftigen Ruheständler oder die zukünftige Ruheständlerin gehalten. Und selbstverständlich ist es auch üblich, dass sich die Geehrten mit einer eigenen Ansprache bedanken. Wie sollte eine solche Rede aufgebaut sein? Welche Inhalte sind unverzichtbar?

Kurz und bündig
In den meisten Fällen kommt der zukünftige Ruheständler im Reigen der Reden erst gegen Ende dran. Jeder Gast wartet jetzt mit Spannung auf den Inhalt seiner Rede. Was wird zu den vorher gehörten Reden gesagt? Zeigt der Jubilar etwa noch eine ganz neue Facette seines Berufslebens auf? Wichtig ist in jedem Fall, dass der Redner das gespannte Interesse seiner Zuhörer nutzt, aber nicht über alle Maßen strapaziert. Deshalb lautet die erste Botschaft. Sei kurz und knapp und beschränke dich auf einige wesentliche Fakten und Aussagen. Sind Lebenslauf und beruflicher Werdegang bereits von einigen Vorrednern dargelegt worden, so muss der Jubilar das nicht mehr wiederholen.

Ein Motto wäre gut
Clever ist es, bereits mit den Einladungen zur Verabschiedung ein Motto oder einen Leitsatz auszuwählen. Das kann ein Dichterspruch oder das Zitat von einem bekannten Politiker sein. Auf diesem Einladungsspruch aufbauend, kann eine Einleitung für die Dankesrede formuliert werden. Schön wäre es auch, wenn ein bestimmtes Ereignis aus dem Berufsleben zu diesem Motto passt und dann noch einmal exemplarisch benannt werden kann. Die Mottorede bildet insgesamt jedoch nur das Gerüst für die Danksagungen. Der Jubilar muss sich nämlich noch genügend Raum lassen, um auf die Ausführungen der Vorredner einzugehen.

Flexibel reagieren
Da die Rednerfolge im Allgemeinen schon fest steht, kann man sich auch auf die Dankesworte vorbereiten. Dazu gehört, dass man den Rednern für die Rede dankt und auch noch spezielle Ausführungen zu dem Gehörten bereit hält. Dabei dürfen ruhig Begebenheiten, die von den Vorrednern erwähnt wurden, mit eigenen Worten wiedergeben, beziehungsweise aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet werden. Das fesselt die Zuhörer. Denn sie wissen ja schon worum es geht und sind gespannt auf die Sichtweise des Jubilars.

Danken aber richtig
Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten für Dankesworte, die oft auch kombiniert werden. Begrüßt der Jubilar selbst seine Gäste, so kann er in die Begrüßungsworte schon Elemente des Dankes einfließen lassen. Ansonsten steht der Dank am Ende der Veranstaltung. Wird einzelnen Personen gedankt, so muss Wert auf Vollständigkeit gelegt werden. Der Jubilar muss sich genau überlegen, welche Personen sich übergangen fühlen könnten, wenn sie nicht persönlich genannt werden. Günstig ist es hier, immer Personen stellvertretend für einen größeren Themenbereich, eine Branche oder einen Lebensabschnitt zu nennen. Somit werden indirekt auch alle die, die nicht persönlich genannt werden, einbezogen.

Beitrag aus der Kategorie: Ruhestand
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