Ein Blog rund um die persönlichen Feiertage
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Die Hochzeit gehört zu den Höhepunkten des Lebens. Oft gibt man sehr viel Geld für eine schöne Feier aus, macht sich Gedanken über die richtige Örtlichkeit zum Feiern, das Essen, die Kirche, Kleidung, eingeladene Freunde und Verwandte. Wer sich dazu entscheidet, in einem feierlichen Rahmen einen der schönsten, unvergesslichen Tage im Leben einer Ehe zu zelebrieren, sollte auch an den Weg zur Kirche, zum Standesamt und zum Restaurant denken. – Wie legt man ihn im angemessenen Rahmen zurück? Junges Glück und altes Auto ist eine ideale Kombination. Ein edles Brautkleid und ein perfekt sitzender Frack oder Anzug wirken noch mal so schön, wenn die Brautleute einer nostalgischen Limousine entsteigen.

Standesgemäß, nobel und sehr schick wirkt es, wenn man sich von einem Oldtimer mit Chauffeur abholen und bringen lässt. Vielleicht hat jemand im Familienkreis noch so einen Oldie stehen, und erklärt sich bereit, an diesem Ehrentag gleichzeitig als Chauffeur zu fungieren. In der Regel mietet man sich einen Oldtimer über einen Oldtimer-Verleih. Dort gibt es oft eine entsprechende Auswahl an Modellen. Sehr nostalgisch wäre ein alter KRIT – der urige Vierzylinder wird seit 1916 nicht mehr hergestellt, und eignet sich eigentlich nur für Schönwetter. In einem schönen, alten Mercedes, Austin, Citroen 11 B (der “Gangster-Limousine”), Rolls Royce, Cadillac, Porsche Speedster, Triumph TR 4 Roadster, BMW, Chevrolet oder Jaguar kann man sich sehr stilvoll chauffieren lassen. Auch im Ford Capri, Ford Mustang Cabrio, Fiat Sport Coupé, Opel Kapitän, Opel Rekord C Coupé, einem alten “Buckel-Volvo” und Peugeot 203 C fällt man auf.

Wer es lustig mag, entscheidet sich vielleicht für einen alten Manta, VW Käfer, Trabant 601 Cabrio, eine alte “Ente”, einen alten Vespa-Roller für sportlich-trautes Glück zu zweit. Familienverbundene mieten einen alten Kleinbus von VW, einen Setra S 8 Reisebus mit 34 Sitzplätzen für die halbe Hochzeitsgesellschaft oder einen alten Mercedes-Kleinbus mit immerhin 12 Sitzplätzen. Naturverbundene Brautleute mieten sich eventuell gerne einen alten, mit Blumengirlanden und Tannengrün verzierten Traktor mit Anhänger samt fröhlichem Bauern, der einen sauberen Anhänger mit Leiter mitbringt, wo die Hochzeitsgesellschaft in lustiger Runde auf mit Bettlaken abgedeckten Strohballen beisammensitzt und gemütlich bis vor die Kirche schaukelt.

Wer den gemieteten Oldtimer selbst fahren möchte, muss sich bei der Anmietung nicht über die etwas hoch erscheinenden Mietpreise wundern, denn so ein Oldtimer, der vermietet wird, muss ständig gewartet werden, ist aufwändig in der Ersatzteilbeschaffung und erfordert einen relativ hohen Pflegeaufwand. Schließlich möchte man ein blitzblankes, voll funktionstüchtiges Auto am Hochzeitstag fahren, und nicht unterwegs liegen bleiben. Auch die Vollkaskoversicherung für Selbstfahrer ist in den Mietkosten in der Regel inbegriffen. Damit die angebotene Dienstleistung sich auch für den Vermieter wirtschaftlich rechnet, hat man einen entsprechenden Preis zu zahlen.

Das Mindestalter des Oldtimer-Fahrers wird meist vertraglich festgelegt auf 25 Jahre und einen dreijährigen Führerscheinbesitz für PKW. Meist muss eine Kaution in bar bei Abholung des Fahrzeugs hinterlegt werden, und es fällt zusätzlich zur Miete ein Zuschlag für die Endreinigung an. Die Treibstoffkosten sind bei angemieteten Oldtimern exklusive. Ab einer Entfernung von 50 Kilometern vom Oldtimerstandort empfehlen die Vermieter, den Wagen per Anhänger zum Ausgangspunkt zu fahren, denn die Anfahrt im Oldtimer dauert schon etwas länger; auf der Landstraße muss man mit maximal 40 Stundenkilometern rechnen, und auf Autobahnen bis zu 70 Stundenkilometern. Vielleicht lohnt es sich auch, die Rückfahrt des weiter entfernt liegenden Oldtimers als frisch gebackenes Ehepaar mit einem Kurzurlaub zu verbinden.

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